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Ritter F. (1980)
Kakteen in
Südamerika (3):1097 |
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syn. COPIAPOA COQUIMBANA BR. & R., The Cactaceae III,
S. 87,
non ECHINOCACTUS COQUIMBANUS RUEMPL. 1886 (siehe S. 1074).
Körper grün, große Gruppen mit dichtstehenden Köpfen
bildend, etwa 20-50 cm hoch; meist dicke lange Wurzelrübe mit verengtem Hals,
manchmal ist die Rübe gering entwickelt oder kann auch fehlen; Köpfe 5-10 cm
dick, mit hellbraünem vergrauendem flachem Filzscheitel. Rippen 10-18, 8-15
mm hoch, gering gekerbt, die Höcker ohne Kinne, Rippen beim Sämling in
Höcker aufgelöst. Areolen erhaben, rund, 6-10 mm Durchmesser, auf den
Höckern, nicht nach hinten gerichtet, freier Abstand 3-12 mm. Stacheln neu
schwarzbraun, schnell vergrauend, Randstacheln 7-9, seitlich gerichtet,
15-30 mm lang, dick nadelförmig, gerade bis gekrümmt, 1-2 cm lang,
Mittelstacheln 1-3, etwas dicker, meist gerade, abstehend, 20-45 mm lang.
Blüte (2 Blüte am Typusort von verschiedenen Exemplaren)
etwas duftend, 27-36 mm lang. Ovarium blaßgrün, 4-7 mm lang, 6-9 mm dick,
mit Schuppen am oberen Rand, haarlos. Nektarkammer tassenförmig, 2-3 mm hoch.
Rö. darüber trichterig bis schüsselförmig, 7-12 mm lang, oben 12-18 mm weit,
mit wenigen rotbraunen Schuppen von 10-15 mm Länge. Filamente hellgelb, 5-12
mm lang, Insertionen unten sehr dicht, nach oben wenige bis zum Saum, Beutel
creme bis goldgelb. Griffel blaßgelb, 16-22 mm lang, wovon ca 2 mm auf die
9-12 hell- bis dun gelben Narbenäste kommen, welche die Beutel kaum
überragen. Petalen hell schwefelgelb, ausgebreitet, 15-22 mm lang, 7-8 mm
breit, spatelförmig, oben gerundet, die äußeren öfters mit rotem
Mittelstreif.
Frucht nach unten blaßgrün, nach oben rotbraun, etwa
kuglig, ca 10-15 mm Durchmesser, am oberen Rand mit bis 8 zugespitzten
rotbraunen Schuppen bis 8 mm Länge, die auch ganz fehlen können.
Samen kleiner als bei COPIAPOA COQUIMBANA, ca 1,5 mm lang,
1,2 mm breit, um das Hilum nicht gewulstet; Testa etwas glänzender,
Höckerung flacher.
Typusort nahe der Stadt COQUIMBO an der Küste. Verbreitung
von da über 20 km nach Osten und bis FRAI JORGE nach Süden. FR-Nr. 230. Abb.
1005.
Ein Sämlingsbild in BACKEBERG, Bd. 3, Abb. 1338. Die
beiden Abb. ebenda 1836 und 1837, ebenfalls beschriftet als COPIAPOA
COQUIMBANA, scheinen nicht zu dieser Art zu gehören, da sie in Berippung und
Bestachlung stärker abweichen. |
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Eggli U., Schick
M.M. & Leuenburger, B.E. (1995)
Englera 16:
162 
Copiapoa
coquimbana var chanarensis FR230a
Image by Paul Klaassen |
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[page 184]
Ritter 230a: Copiapoa pseudocoquimbana
F. Ritter var.
chaniarensis F. Ritter - Kakt. Südamer. 3:1077, fig. 1006, 1980.
Typus (T):
Ritter 230a (U)
(Type cited for U 1.c. 1: iii, 1979.).
loc. 1:
Chile: Atacama; “Canizalillo“. - / - / 1961. - Collection date according to
specimen at U.
U HOLO - (corp), ar, sp (Assumed to represent the holotype as this is the
only specimen present.)
loc. 2:
Chile: “29 km westl. Domeyko‘“ = 29 km W of Domeyko.
SGO 124852 - (corp), ar, sp |