Copiapoa - Living on the Edge
Copiapoa serenana M. Voldan
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Original Publication

Copiapoa serenana in Kakt. And. Sukk., 27(8): 185 (1976)

Original Description

Distribution (Map)

La Serena, Chile

References in Literature

Ritter, Kakteen in Sudamerica
Copiapoa serenana
Voldan in K.u.a.S., 1976, H. 8, S. 185 

Von La Serena, kann nicht als eine neue Art COPIAPOA geführt werden, sondern ist offenbar eine Jugendform der COPIAPOA COQUIMBANA, oder der COPIAPOA PSEUDOCOQUIMBANA entsprechend den dünneren Stacheln der letzteren. Der Autor gibt für die Jugendpflanze, die er allein zur Verfügung hatte, 3 cm Durchmesser an und für die Blüte 4 cm Durchmesser, was keineswegs zu seinem Foto stimmt, dessen Körper-Durchmesser beträchtlich größer ist als die Blüte . Die Dickenangabe des Exemplares muß falsch sein. Das Foto der Blüte ebenso wie die Blütenangaben stimmen völlig zur Blüte von COPIAPOA COQUIMBANA. Wie oben erwähnt, haben die Sämlinge aufgelöste Rippen und sind den älteren Pflanzen ganz unähnlich. Für die Samen gibt der Autor an: "mit grobstruktureller Testa". Das gibt es nicht in der Gattung COPIAPOA, welche nur glatte bis sehr feinhöckerige Samen  [Seite 1076]  hat. Offenbar hat der Autor einen anderen Samen irrtümlich dieser Art zugeschrieben. Und wenn er weiter angibt: ,,ähneln im Bau den Sämen von COPIAPOA TALTALENSIS“, so stimmt auch dies nicht, da die Samen der letzteren fast völlig glatt sind, und auch die Samen der irrtümlich unter dem Namen COPIAPOA TALTALENSIS in den Handel gebrachten COPIAPOA CHANIARALENSIS und COPIAPOA PAPOSOENSIS sind ziemlich glatt und nur sehr fein und sehr flach gehöckert. Da der angegebene Samen nicht dazu gehören kann, so hat es auch keinen Aussagewert, wenn er den Samen zu 0,8 mm Durchmesser angibt, also viel kleiner als für COPIAPOA COQUIMBANA und COPIAPOA PSEUDOCOQUIMBANA zutrifft. 

VOLDAN gibt an, daß sein Fund ein kleines Pflänzchen war, das er in einer durch KNIZE importierten COPIAPOA COQUIMBANA-Gruppe zwischen den Köpfen entdeckte. Ferner, daß er "eine Aussaat von COPIAPOA-Arten“ von Knize vornahm, wozu er bemerkt: "Unter den sehr einheitlich aussehenden Sämlingspflanzen fielen drei durch ganz anderes Aussehen auf. Und da alle überlebten, konnten wir feststellen, daß sie im Aussehen mit den Sämlingen der obigen Wildpflanzen (VOLDAN hatte aber nur eine Wildpflanze entdeckt) übereinstimmten."  

Nun beobachtet man aber oft, daß Sämlinge einer gleichen Art in einem verschiedenen Altersstadium vom Jugend in den Alterstyp übergehen, so daß ein Nichtkenner oft bei gleicher Größe von zwei verschieden aussehenden Jugendexemplaren zwei Arten zu erkennen glaubt, wo nur eine Art vorliegt (siehe hierzu den letzten Absatz auf S. 1073, wo selbst BACKEBERG diesem Irrtum verfiel). Zudem weist die Angabe "Aussaat von COPIAPOA-Arten“ wohl darauf hin, daß ein Sämengemisch ausgesät wurde. Viele COPIAPOA-Arten sind aber als Sämlinge sich so ähnlich und haben noch nicht die typischen Altersmerkmale ausgeprägt, so daß sie oft kaum bestimmbar sind.


 
     

 

Hunt (Ed.): Cites Cactaceae Checklist  1st Edition (1992) and
2nd Edition (1999)

 

reported as a synonym of Copiapoa coquimbana


 
Charles. C., 1998, Copiapoa  

wisely reported as 'A single plant of unknown affinity'


 

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