A
Copiapoa gigantea var. haseltoniana recedit costis 18-26, 12-15 mm
altis; spinis marginalibus 8-12, magis intertextis, centralibus 1-4;
floribus 30-40 mm longis; petalis 12-20 mm longis, 5-9 mm latis; seminibus
maioribus; habitat Paposo ad orientem versus in ora
deserti, Depart. Taltal, Chile.
Unterschiede
gegen COPIAPOA GIGANTEA VAR. HASELTONIANA (BACKEBERG) RITTER (in Klammern
Angaben für C. GIG. V. HASELT.): Triebe bis über 1 m lang und dann im
untersten Teil liegend, 10-20 cm dick (12-25 cm); Körper grau bereift
wenigstens in Natur; Filzscheitel goldbraun (orange). Rippen 18-26
(20-37), 12-15 mm hoch (7-12 mm), meist geringer gekerbt, Kanten
stumpfer, Flanken gewölbter, Trennfurchen im Alter ungeschlängelt (auch
im Alter geschlängelt). Areolen goldbraun (orange). Stacheln honiggelb bis
dunkelbraun (weniger dunkel), Randstacheln 8-12, selten 7 (meist 3-5), körperwärts
gebogen und seitlicher gerichtet, stärker miteinander verflochten, Mittelstacheln
1-4, meist 2-3 (0-1).
Registriert: 5
Blüte verschiedener Exemplare:
30-40 - lang (40-45 mm). Staubbeutel zitrongelb bis goldgelb (blasser
gelb). Narbenlappen etwa 8 (etwa 12-15) von vollerem Gelb, überragen
die Beutel nicht oder nur wenig (beträchtlich). Petalen 12-20 mm lang.
(20-25 mm), 5-9 mm breit (8-15 mm), Enden gerundet oder etwas zugespitzt
(gerundet).
Frucht
mit 4-8 Schuppen von 3-8 mm Länge am Napfrand (weniger
und kleiner, zuweilen fehlend).
Samen
etwas größer und weniger flach.
Typusort. östlich von PAPOSO am Rand der Vollwüste als einzige noch
wachsende Kakteenart; nur von hier bekannt. Von mir entdeckt 1956. Nr.
FR 476 (=208a). Abb. 1046/1047. Über die Berechtigung von COPIAPOA EREMOPHILA als eigener Art machte ich Angaben unter
COPIAPOA GIGANTEA.