Körper
graugrün, meist ohne weißen Belag, nur örtlich an dürreren Stellen
etwas weiß, von unten stark sprossend und große, ziemlich dichte
Haufen bildend von 1/2 bis 1 m Durchmesser; Köpfe meist 7-11 cm dick,
örtlich
bis 15 cm dick, etwa 30-50 cm hoch, oben stumpf, mit etwas eingesenktem
Scheitel, der stark orangegelbfilzig ist, nach Din 6164 Farbe 4, Sättigung
5-6, Dunkelstufe 2; Filz nach der Tiefe mehr weiß; sehr kurze knollige
Rübenwurzel ohne verengten Hals, öfters fast fehlend. Rippen 15- 21, sehr
stumpf, 1-2 cm breit, 5-10 mm hoch, nach der Basis wenig verbreitert,
nur gering gekerbt; Trennfurchen kaum geschlängelt. Areolen auf der
Unterseite der flachen Höcker, in die Kerben darunter reichend, etwas
eingesenkt, rundlich, 4-5 mm Durchmesser, orangegelbfilzig, vergrauend, 3-6 mm
freie Entfernung. Stacheln dunkel rotbraun bis fast schwarz, vergrauend,
starr, gerade, pfriemlich; in der Jugend zarter und etwas nach unten
gebogen: Randstacheln 4-6, halb abstehend, 0-1 Mat.; im Alter 3-5 mehr ausseits
gerichtete 1 bis über 3 cm lange Randstacheln und meist ohne Mittelstacheln oder ein nach
oben gerichteter oberhalb der Mitte.
Blüte
22-25 mm lang. Ovarium grünlichweiß, mit einigen ca 5 mm langen rötlichen
oder grünlichen Schuppen am oberen Rand, manchmal auch kleinere
Schuppen etwas tiefer. Nektarkammer 2-3 mm hoch, ca 3 mm weit. Rö. darüber ca
7 mm hoch, trichterig, außen grünlich. Filamente hellgelb, ca 15 mm lang,
stehen aus der geöffneten Blüte heraus; Beutel hellgelb. Griffel
hellgelb, 1
mm dick, ca 15 mm lang, mit 6-8 zum Teil miteinander verwachsenen, nur 1
mm langen bräunlichen Narbenlappen, welche tiefer stehen als die höheren
Beutel. Petalen ca 10 mm lang, 4-5 mm breit, weit ausgebreitet, hellgelb,
die äußeren manchmal am Ende braun, ohne Rot, oben meist gerundet.
Frucht
blaßgrün, im Filz steckend, ca 10 mm lang, 8 mm dick.
Samen
ca 1,2 mm lang, 0,8 mm breit, 0,5 mm dick, dorsal stark gewölbt,
gekielt, basal verdünnt; Testa glänzend schwarz, glatt; Hilum weiß,
langoval, ventral.
Typusort
ESMERALDA, Depart. Taltal. Ist verwandt mit COPIAPOA CINEREA und
GIGANTEA. Von mir entdeckt 1956. Nr. FR 531, Abb. 1037/1038.