Solitaria, griseoviridis, 5-10 cm diam., globosa, vertice griseolanato,
radice longa et crassa collo coartato; costae 10-13, obtusae, ca 10 mm
altae, paulum crenatae; areolae orbiculares, 4 - 6 mm diam., 2 - 8 mm inter se rernotae; spinae crasse aciculares vel subulatae, luridae, marginales 6 - 10,
paulum curvatae, 2 - 4 cm longae, centrales 1 - 4, robustiores, rectae vel
sursum pandae, 3 - 5 cm longae; flores ignoti; semina ca 1,6 mm longa, 1,2 mm
lata, 0,8 mm crassa, nigra, subtilissime tuberculosa, circum hilum inflata,
hilum subventrale, ovale, album, micropyle inclusa; habitat CERRO HORNILLO,
Depart. Taltal, Chile.
Körper einzeln, kuglig, etwas graugrün, ohne Bereifung, 5 - 10 cm Durchmesser,
mit flachem grauem Filzscheitel und sehr langer und dicker Wurzelrübe mit
verengtem Hals. Rippen 10 - 13, breit und stumpf, ca 10 mm hoch, gering bis
kaum gekerbt. Areolen grau bis bräunlich, später schwärzlich, rund, 4 - 10 mm Durchmesser, erhaben, auf den Höckern, nicht in die Kerben hinabgehend, 4 - 8
mm freier Abstand, im Alter genäherter. Stacheln dick nadelförmig bis
pfriemlich, hell bis dunkel gelbbraun, vergrauend; Randstacheln 6 - 10, wenig
ausseits gerichtet, etwas körperwärts gebogen, meist 2 - 4 cm lang;
Mittelstacheln 1 - 4, stärker, gerade bis nach oben gebogen, 3 bis über 5 cm
lang.
Blüte unbekannt.
Samen ca 1,6 mm lang, 1,2 mm breit, 0,8 mm dick, schwarz, schwach glänzend,
fein und dicht gehöckert, gekielt, um das Hilum gewulstet, ohne deutliche
Ventralkerbe; Hilum schräg ventralseits, weiß, langoval, mit
eingeschlossener größerer Mikropyle.
Typusort Umgebung des CERRO HORNILLO nördlich der Planta ESMERALDA, tiefere
Lagen, Depart. Taltal.
Nach den Samen ist diese Art am meisten verwandt mit der nach Norden
folgenden COPIAPOA DESERTORUM; im übrigen sind die Samen unverwechselbar.
Von mir entdeckt 1963. Nr. FR 1149. Abb. 973 eines jungen Exemplars