Copiapoa - Living on the Edge
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Kakteen in Südamerika

Friedrich Ritter

Band 3: Chile

II. Untergattung: COPIAPOA
Sektion 2 (8 Arten)
Serie a: Südgruppe

4.) COPIAPOA MARGINATA (S.-D.) BR. & R. 1922

[Seite 1054]

syn. ECHINOCACIUS MARGINATUS SALM-DYCK 1845, Allgem. Gartenztg., S. 386
syn. ECHINOCACIUS COLUMNARIS PFEIFFER 1847
syn. ECHINOCACIUS STREPTOCAULON HOOK. 1851, Curtis‘s Bot, Mag, 77
syn. ECHINOCACIUS MELANOCHUS CELS in LAB. 1853
syn. COPIAPOA STREPTOCAULON (HOOK.) RITTER 1961, K.u.a.S., H. 1, S. 4

BRITTON & ROSE haben ECHINOCACIUS MARGINATUS S. -D. irrtümlich auf die bei ANTOFAGASTA wachsende COPIAPOA bezogen, ihm folgend BACKEBERG. Auch ich hatte im Vertrauen auf BR. & R.‘s Bestimmung noch in meiner Publikation der COPIAPOA STREPTOCAULON (HOOK.) RITTER die COPIAPOA von Antofagasta für MARGINATA gehalten. Eine genauere Vergleichung der einander ähnlichen Original-Beschreibungen von ECHINOCACTUS MARGINATUS und ECHINOCACTUS STREPTOCAULON zeigte mir aber, daß beide völlig innerhalb der von mir ermittelten Variationsbreite der Art von südwestlich CALDERA liegen, die ich 1961 als COPIAPOA STREPTOCAULON (HOOK.) RITT, publiziert hatte, so daß ich nunmehr den letzteren Namen als ein jüngeres Synonym zu COPIAPOA MARGINATA stelle, während der von BR. & R. erfolgte Bezug auf die Art von Antofagasta als irrig anzusehen ist. 

Der Körper von ECHINOCACTUS MARGINATUS wird von S.-D. als fahlfarbig grün angegeben; die Art von Antofagasta hat aber einen so auffälligen kreideartigen Überzug, daß dieser von S.-D. erwähnt worden wäre, wenn ihm diese Art vorgelegen hätte, Ferner gibt S.-D. für die Areolen an, daß sie völlig zusammenfließen, Die Art von Antofagasta hat aber einen normalen Areolen abstand von 3-8 mm, und erst im hohen Alter (ich sah Exemplare bis zu 1 m Länge, natürlich umliegend) können sich die Areolen bis zur Berührung einander nähern. Dem Autor in Deutschland werden aber bei den großen Versandschwierigkeiten schwerlich so alte Exemplare vorgelegen haben.

Dagegen ist die COPIAPOA südwestlich von Caldera die einzige mir bekannt gewordene CPIAPOA art, bei der eine lückenlose Reihung der Areolen schon auf mittleren Altersstadien eintritt, zudem ist sie völlig frei von Bereifung. Außerdem gibt S.-D. für MARGINATUS eine elliptische Körperform an bei konvexem Scheitel, wie es auch mein Foto zeigt, während die Art von Antofagasta säuliger ist mit flacherem Scheitel, Während also die Beschreibung von MARGINATUS durchaus nicht auf die Art von Antofagasta zutrifft, ist die Beschreibung von ECHINOCACTUS BOLIVIANUS PFEIFF. zutreffend für diese Art, Seit RÜMPLER 1886 wurde aber ECHINOCACTUS BOLIVIANUS irrtümlich synonym zu ECHINOCACTUS ECHINOIDES gestellt, 

Die meisten für ECHINOCACTUS MARGINATUS gemachten Angaben treffen auch auf ECHINOCACTUS BRIDGESII PFEIFF. zu, während die Angabe von 7-10 cm Dicke für ECHINOCACTUS MARGINATUS ebenso auf ECHINOCACTUS STREPTOCAULON (entsprechend dem Bild) paßt. 

Für ECHINOCACTUS BRIDGESII wird keine Dicke angegeben; die Art, auf welche ich diesen Namen beziehe entsprechend sonstigen Angaben, wird aber nur 5-8 cm dick, außerdem kommt es zu einer fast lückenlosen Reihung der Areolen bei letzterer Art erst auf vorgerückteren Altersstadien, Die Angaben, die PFEIFFER für seinen ECHINOCACTUS COLUMNARIS machte, sind nur wenig abweichend von denen von S.-D. für ECHINOCACTUS MARGINATUS. S.-D. setzt beide synonym, und PFEIFF. selbst hat seine Art später synonym zu ECHINOCACTUS MARGINATUS S.-D. gesetzt. Er gibt an, daß ECHINOCACTUS COLUMNARIS und MARGINATUS von Valparaiso gekommen seien, was jedenfalls so zu verstehen ist, daß sie von dort gesandt wurden, denn die Gattung COPIAPOA geht ja nicht so weit südlich. Es geht aber wohl aus dieser Angabe hervor, daß beide wohl vom gleichen Sammler gesandt wurden, die Trennung in zwei Namen ist wohl erst vom Autor erfolgt und wurde später wieder von ihm zurückgezogen. Im übrigen wurde ja auch ECHINOCACTUS BRIDGESII von PFEIFFER aufgestellt, aber später nicht zurückgezogen, also als eigene Art weiter anerkannt. 

In Frankreich wurde ECHINOCACTUS MARGINATUS von CELS unter dem Namen ECHINOCACTUS MELANOCHUS verbreitet und von LABOURET unter diesem Namen 1853 beschrieben, wobei ECHINOCACTUS COLUMNARIS und MARGINATUS synonym gesetzt wurden; in England wurde er von CUMING verbreitet und von HOOKER als ECHINOCACTUS STREPTOCAULON beschrieben, wobei aber HOOKER nach Pflanzen beschrieben haben soll, die BRIDGES aus Bolivien eingeführt habe. Im Gebiet von Antofagasta, das damals zu Bolivien gehörte, ist aber nie eine COPIAPOA dieses Aussehens bekannt geworden. Dort gibt es nur COPIAPOA BOLIVIANA und nördlich davon die nördlichste Art COPIAPOA TOCOPILLANA. 

Beide kommen nicht in Frage, die erstere nicht wegen dem weißen Reifüberzug, dem auffälligsten Merkmal, und weil der Längenunterschied zwischen Randstacheln und Mittelstacheln nur gering ist, während bei ECHINOCACTUS STEPTOCAULON die Mittelstacheln zwei- bis dreimal so lang angegeben werden als die Randstacheln. Es ist dieser für COPIAPOA sehr ungewöhnliche Längenunterschied das Hauptargument dafür, COPIAPOA STREPTOCAULON mit der Art südwestlich Caldera zu identifizieren. Obwohl ich dies in meiner Publikation der COPIAPOA STREPTOCAULON besonders herausgestellt hatte, hat es BACKEBERG in seiner Polemik dagegen (Bd. 6, S. 3817 und 3837/3839) nicht zur Kenntnis genommen; zwar synonymisiert er richtig ECHINOCACTUS STREPTOCAULON mit ECHINOCACTUS MARGINATUS, doch bezieht er MARGINATUS irrtümlich - wie auch ich ehemals noch - auf die Art von ANTOFAGASTA, während dieser Name auf die Art südwestlich von CALDERA zu beziehen ist. BACKEBERG hat auf S. 3817 allzu kühn behauptet: "Wir kennen heute Pflanzen, die der Originalbeschreibung von COPIAPOA MARGINATA (S.-D.) BR. & R. genau entsprechen (Abb. 3458).“ Und diese Abb., welche ein typisches Exemplar der COPIAPOA BOLIVIANA von Antofagasta ist, hat er folgendermaßen beschriftet: "Junge COPIAPOA MARGINATA (S.-D.) BR. & R. mit braunen Stacheln, zusammenfließenden dicken und bald schwärzlichen Areolen sowie graugrüner Körperfarbe, alle diese Kennzeichen SALM-DYCKs Beschreibung entsprechend." Tatsache ist jedoch, daß diese Abbildung recht abweichend ist von SALM-DYCKs Beschreibung des ECHINOCACTUS MARGINATUS, denn die Areolen sind nicht zusammenfließend, sondern zeigen deutlich freie Abstände vom Durchmesser der Areolen selbst, der Scheitel ist nicht konvex, sondern flach, die Areolen tragen 3 Mittelstacheln, wie es bei ECHINOCACTUS BOLIVIANUS dem Durchschnitt entspricht, während S.-D. für MARGINATUS einen Mittelstacheln angibt, und über die Körperfarbe gibt das Schwarzweißbild keine Auskunft. Die Abb. 1835 in BACKEBERG, Bd. 3, beschriftet mit "COPIAPOA MARGINATA (S.-D.) BR. & R." ist nach Wuchs, Rippen und Stacheln weder COPIAPOA MARGINATA noch COPIAPOA BOLIVIANA, Auf S. 3837 ff vermengt BACKEBERG diese Frage mit COPIAPOA PENDULINA und COPIAPOA LEMBCKEI, welche anderswohin gehören, nämlich in meine Sektion 4, und welche mit COPIAPOA MARGINATA nicht nahe verwandt sind. 

In meiner Publikation der COPIAPOA STREPTOCAULON wurde zum Vergleich die COPIAPOA BOLIVIANA von Antofagasta abgebildet, allerdings mit der irrtümlichen Beschriftung "COPIAPOA MARGINATA", BACKEBERG erklärt auf S. 3838 zu dem Bild: "ist wahrscheinlich COPIAPOA LEMBCKEI BACKEBERG". Ich gab aber (l. c., S. 6) an, daß es eine Standort Aufnahme von Antofagasta ist, wo nur eine einzige Art COPIAPOA wächst, so daß sich der Bezug auf jede weitere Art ausschließt, ich sah sie zu Hunderttausenden, und zwar in allen Richtungen. Diese Art ist allerdings ziemlich variabel, und jene Abbildung, die ich hier nochmals unter COPIAPOA BOLIVIANA bringe, hat besonders kleine Areolen und dünne lange Stacheln, die verschiedenen Formen gehen am gleichen Standort völlig ineinander über. 

Dagegen wächst COPIAPOA LEMBCKEI BACKEBERG gemäß seiner [Seite 1055] Publikation nördlich von CALDERA, also etwa 350 km entfernt. Alle COPIAPOA Arten haben aber ohne Ausnahme eine sehr begrenzte lokale Verbreitung, und Lücken in der Verbreitung sind ebenfalls klein. Ebenso ist es abwegig, die südlichste COPIAPOA- Art: PENDULINA, in Verbindung zu bringen mit ECHINOCACTUS COLUMNARIS, wie es BACKEBERG ebenda tut, welch letztere wir synonym zu COPIAPOA MARGINATA setzen müssen; beide werden von mir ebenfalls verschiedenen Sektionen zugeordnet; im Aussehen sind sie recht verschieden von einander; Verbreitungs-Entfernung ca 390 km. Der Name "streptocaulon" bedeutet "mit gedrehten Trieben". Es wird dies als charakteristisch angegeben, wie auch die Originalabbildung, die in BR. & R., Bd.3, S. 86 wiedergegeben wird, ein Exemplar mit spiralisch gedrehten Rippen zeigt. Das dürfte aber kein artspezifisches Merkmal sein; wir kennen keine COPIAPOA- Art, die immer gedrehte Rippen hätte. Solches findet sich öfters bei einzelnen Köpfen, wie z. B. bei der von mir gebrachten Abb. der Gruppenpflanze dieser Art unter dem Namen COPIAPOA MARGINATA der unterste Kopf auf der linken Seite gedrehte Rippen zeigt.

An gleicher Stelle mit ECHINOCACTUS MARGINATUS veröffentlicht SALM-DYCK 1845 einen ECHINOCACTUS ECHINOIDES, der in der Bestachlung einer COPIAPOA MARGINATA sehr ähnlich ist, aber von ganz anderer Wuchsform (Abb. in BR. & R., Bd. 3, S. 88), nämlich halbkuglig und noch flacher, mit vertieftem Scheitel, mit sehr weiten Trennfurchen zwischen den Rippen, die nicht von Stacheln überdeckt werden, während COPIAPOA MARGINATA immer säulig hoch ist, mit konvexem Scheitel, mit engeren Trennfurchen und verflochtenen Stacheln. 

Mir ist nur eine Stelle bekannt, wo COPIAPOA vom Aussehen von ECHINOCACTUS ECHINOIDES zu finden ist, nämlich am Ausgang der GUAMANGA- Schlucht bei FLAMENCO, Küste im Depart. Copiapó. An gleicher Stelle wachsen auch Formen, die der COPIAPOA MARGINATA entsprechen. Da nun beide vom gleichen Autor publiziert wurden, so ist zu vermuten, daß er sie zugleich erhalten hatte, daß sie also wohl zugleich gesammelt worden waren. Wir werden daher vermuten, daß der Typus von COPIAPOA MARGINATA nicht von CALDERA, wo ECHINOCACTUS ECHINOIDES nicht wächst, sondern von FLAMENCO kam. 

An beiden Orten ist COPIAPOA MARGINATA etwas verschieden von einander, was verständlich ist, denn beide Fundstellen sind isoliert in einer Entfernung von 65 km von einander. Es mögen zwei gute geographische Varietäten sein; mangels einer genaueren Vergleichung mache ich aber keinen besonderen Varietätenamen oder eine Diagnose. An der Örtlichkeit bei FLAMENCO wächst aber auch außer COPIAPOA MARGINATA noch COPIAPOA CALDERANA VAR. SPINOSIOR, und es kommt ziemlich häufig zu Hybriden zwischen beiden mit teils CALDERANA-, teils MARGINATA- Merkmalen. Unter diesen Hybriden finden sich solche, die den gedrungenen Wuchs der COPIAPOA CALDERANA VAR. SPINOSIOR mit einer der COPIAPOA MARGINATA ähnlichen Bestachlung verbinden und durchaus der Abb. des ECHINOCACTUS ECHINOIDES‘ entsprechen. Auf keine mir sonst irgendwo bekannt gewordene COPIAPOA trifft diese Abb. außerdem zu. Auch die für ECHINOCACTUS ECHINOIDES von S.-D. angegebene, bei der Gattung COPIAPOA sehr seltene querovale Form der Areolen findet sich bei dieser Hybriden. Wir werden daher ECHINOCACTUS ECHINOIDES nicht als eine selbständige Art auffassen.

Ich gebe eine genauere Beschreibung der COPIAPOA MARGINATA nach eigenen Aufzeichnungen von südwestlich CALDERA:

Körper grasgrün mit kurzer harter, schnell verjüngter Wurzelrübe ohne llalsverengung. Einzelköpfe 7-10 cm dick, stark sprossend, große, etwas lockere Haufen bildend bis zu ca 50 cm Höhe; grauer, etwas konvexer Filzecheitel. Rippen 10-14, breit, stumpf, fast ungehöckert und ungekerbt, über 1 cm hoch. Areolen sehr genähert oder sich berührend, rundlich, im Alter öfters breiter als lang, im Neutrieb bräunlichfilzig, später vergrauend und schwarz werdend. Stacheln: Randstacheln 5-9, fast gerade, pfriemlich, seitwärts strahlend, die unteren oder seitlichen meist am längsten, dunkelbraun, bald vergrauend, 10-15 mm lang; Mittelstacheln 1-3, gerade, stark pfriemlich, abstehend, von gleicher Färbung, 25-40 mm lang. 

Blüte (registriert 2 Blüte verschiedener Exemplare des Typusortes) mit COPIAPOA-Duft, 25-35 mm lang. Nektarkammer 3-5 mm hoch, 3-4 mm weit, halboffen. Rö. darüber 8-12 mm hoch, trichterig, blaßgelb, außen mit wenigen größeren grünlichen, nach oben rotbraunen Schuppen. Filamente 7-12 mm lang, die längeren unten, Beutel zitrongelb, Insertionen dicht über der Nektarkammer, nach oben bis zum Saum spärlich. Griffel 17-20 mm lang, 2 mm dick, die 10-15 geepreizten, blaß zitrongelben Narbenäste überragen kaum die höchsten [seite 1057] Beutel. Petalen 12-17 mm lang, 6-8 mm breit, blaßgelb, oben gerundet, weit ausgebreitet, die äußersten mit rötlichen Enden. 

Frucht meist schup- penlos, zuweilen mit 1-2 rötlichen Schuppen am Napfrand von 3-7 mm Länge und 2-3 mm Basisbreite; Frucht blaßgrün oder leicht rötlich, am oberen Ende farbiger, ca 1 cm Durchmesser. 

Samen ca 1,0 mm lang, 0,7 mm breit, 0,4 mm dick, schwarz, etwas glänzend, sehr fein gehöckert; Hilum oval, weiß, halb ventralseits. 

Neotypus von südwestlich CALDERA vom Fuß des MORRO COPIAPO in der Städt. Sukk.- Samml. in Zürich.

Die Art steht zwischen COPIAPOA DURA und COPIAPOA BRIDGESII und findet sich auch geographisch zwischen diesen beiden Arten. Die Unterschiede gegenüber COPIAPOA BRIDGESII sind namentlich: Stärkere Sprossung, dickere Triebe mit weniger zugespitztem Scheitel und mit weniger Filz, mehr Rippen, genähertere Areolen, längere Nektarkammer, kürzerer Griffel, geringer beschuppte Frucht und gestrecktere flachere Samen. Das Foto ist eine Naturaufnahme vom bezeichneten Ort. Von mir wiedergefunden 1956. Nr. FR 511. Der Same war von der Firma H. WINTER als COPIAPOA ECHINOIDES und später als COPIAPOA STREPTOCAULON angeboten worden. Die Varietät von FLAMENCO hat die Nr. FR 245a. Zu FR 511 wird gehören Abb. 71 in BACKEBERGs Kakt.-Lex., beschriftet als "COPIAPOA STREPTOCAULON sensu RITTER: COPIAPOA MARGINATA (S.-D.) BR. & R." Gegenüber der in dieser Beschriftung BACKEBERGs übernommenen BR. & R.s Fehlbestimmung der COPIAPOA BOLIVIANA von Antofagasta als COPIAPOA MARGINATA fällt für die echte COPIAPOA MARGINATA (in Übereinstimmung mit SALM-DYCKs Originaldiagnose) besonders auf: der elliptische Wuchs, der grüne unbereifte Körper, der konvexe Scheitel, die großen, schon in frühen Stadien sehr dicht stehenden Areolen, die durch Pressung der Rippen nach unten lückenlos gereiht sind, die bereits in früher Jugend relativ zu den Randstacheln starken langen Mittelstacheln Abb. 978. (Vgl. dazu Abb. 1029/1030 der COPIAPOA BOLIVIANA.)

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 © 2001-2006 Paul Klaassen
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