Körper grasgrün, aber oft braun gebrannt, sehr hart,
einzeln bis stärker sprossend; Triebe halbkuglig, später oft auf das
Mehrfache der Dicke verlängert, ca 7-12 cm dick; grauer, etwas
eingesenkter Wollscheitel;
Wurzel rübenlos bis sehr
gering rübig.
Rippen 11-15, 8-15 mm
hoch, oben sehr stumpf, nach der Bais verbreitert, sehr gering
gehöckert. Areolen rundlich, etwas eingesenkt bis gering erhaben, mit reichlichem bräunlichem
Filz, vergrauend, 7-10 mm Durchmesser, 2-5 mm freier Abstand, im Alter oft bis
zur Berührung genähert. Stacheln zunächst braun, bald vergrauend; Randstacheln
7-9, [Seite 1054] stark
pfriemlich, gerade oder etwas nach oben gebogen, gering ausseits
gerichtet, unter sich verflochten, ca 1-2 cm lang; Mittelstacheln noch
stärker, gerade, meist drei, seltener 1 oder zwei, meist 1-3 cm lang, 1-2
mm dick.
Blüte 4 cm lang, mit 4
cm weiter Öffnung, stark duftend mit dem charakteristischen Duft vieler
COPIAPOA-Blüte (notiert 1 Blüte) Ovarium weißlich, kuglig, mit einigen
kleineren rötlichen Schuppen am Oberrand, öfters auch noch etwas
darunter, Nektarkammer ca 5 mm hoch, 7 mm weit, blaßgelb, oben mit
Wandvorsprung, geschlossen durch die gegen den Griffel gelehnten basalen
Stbbl. mit wenig Nektar, Rö, darüber ca 12 mm hoch, weit trichterig,
oben 17 mm weit, mit wenigen großen blaßgrünen, oben rotbraunen
Schuppen, Filamente blaßgelb, Insertionen bis zum Saum; die zitrongelben
Beutel stehen von Beginn bis zu fast halber Höhe der Petalen, Griffel blaßgelb,
1,5 mm dick, 2 cm lang, mit 12 gelben gespreizten, 2 mm langen Narbenästen.
Petalen schwefelgelb, 20 mm lang, 7-8 mm breit, oben gerundet oder gering
zugespitzt, seidenglänzend, ausgebreitet, oberer Rand etwas gezähnelt
und oft etwas verbogen.
Frucht blaß grünlich,
oben etwas braun, rundlich, ca 15 mm Durchmesser, Pulpa sehr saftig.
Samen ca 2,0 mm lang, 1,5
mm breit, 0,8 mm dick, dorsal stark gewelbt, kaum gekielt, basal verdünnt;
Testa schwarz, fast matt, dicht bedeckt mit feinen scharfen Höckerchen,
um das Hilum gewulstet; dieses weiß, oval, ventral vom basalen Ende.
Typusort östlich von
TOTORAL, Verwandt mit COPIAPOA CUPREA und COPIAPOA MARGINATA; steht etwa
zwischen diesen beiden Arten, auch in geographischer Hinsicht, Harte Wüstenart,
von mir entdeckt 1956, Nr. FR 546, Abb. 969.