E. caule depresso-globoso,
viridi, epidermide decidua, albescente induto, 11 - 13 angulato; vertice
subplano, tomentoso; costis subverticalibus, obtusis, vix repandis; areolis
approximatis, rotundis, planiusculis, tomento fulvido-albo, dein cinereo munitis;
aculeis rigidis, nigricanti-cinereis, exterioribus plerumque 7 curvulis,
centrali 1 robustiore, recto, acute subulato, subpollicari.
Habitat in Bolivia
Als ich die auf vorliegender und
der folgenden Tafel abgebildeten, von Bridges in Bolivia und Chile gesammelten
Echinocactusarten beschrieb, war es mir unbekannt, das dieselben bereits benannt
waren, und da meine Publikation durch viele Zufälle sehr verzögert wurde, so
nehme ich natűrlich die von mir gegebenen Namen gern zurűck.
Der Echin. echinoides hat einen flach-kugligen Stamm
von grűner Farbe, die theiweise durch eine weissliche leicht abgängige Oberhaupt
bedeckt wird. Er hat in der Regel 13 Kanten und ist am Gipfel ziemlich flach,
dichtfilzig, Die kanten sind fast vertikal, stumpf und sehr wenig ausgeschweift.
Die Areolen stehen ziemlich bahe bei einander, sind rundlich, wenig erhoben, mit
einem hell bräunlichgelben, zuletzt grau werdenden Filze bekleidet. Aus ihnen
treten gewöhnlich 8 steife, schwärzlichgraue, ziemlich dicke, pfriemenförmige
Stacheln hervor, von welchen 7 starhlig ausgebreitet, etwas gekrűmmt sind, der
mittlere stärker, gerade, sehr sechend, bisweilen bis 1" lang.
Die Blumen erscheinen gedrängt aus der Gipfelwolle,
sind wenig ansehnlich, etwas űber 1" breit, blass schwefelgelb. Die eine kurze
Röhre bildenden äusseren Perigonialblätter sind lanzettlich, zugespitzt, an der
Spitze purpurroth, nach oben werden sie breiter, länger und stumpfer, nur mit
schmalen rothen Rűckenstreifen. Die ziemlich zahlreichen Staubfäden habben
dottergelbe Antheren und sind etwas kűrzer as der dicke, in 7 - 8
aufrechtstehende Narben getheilte gelbliche Griffel.
Es giebt eine varietät dieser Art, die sich nur durch
etwas feinere Stacheln von der Hauptform unterscheidet.